DER WÜNNER­HOF 

Zwischen 2016 und 2019 haben wir den Hof praktisch von Grund auf neu angelegt. Endlich ist alles fertig! Im April 2020 konnten wir die ersten Felderkisten ausliefern.

Feldblumen vom Wünnerhof

Der Wünnerhof bildet den gärtnerischen Schwerpunkt der beiden Betriebe. Natürlich gibt es auch hier Ackerbau und Viehzucht. 

Damit der Hofkreislauf in Schwung bleibt, braucht es viele liebevoll schaffende Hände.
Auf dem Wünnerhof wohnt und arbeitet die Betriebsleiterfamilie, das sind Johanna und Imrick mit Elmar und Torben. Daneben gibt es die beiden Gesellen Tim und Martin. Unterstützend kommen freiwillige Helfer*innen und Praktikant*innen dazu.

Die Obstbaumwiese im Eingang zum Hof erinnert an alte bäuerliche Selbstversorgung. Das Beerenobst findet man im gesamten Hofgelände, unsere blütenreichen Kirschbäume ergänzen dieses Bild. Diese Kulturen und die neu angelegten Heckenstrukturen bilden Lebensräume für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.

Der Hof liegt eingebettet in eindrucksvollen Staudenrabatten. Ein reichhaltiger Schnittblumengarten lädt zum Selberpflücken ein, um die vielfältige Farbenpracht mit nach Hause zu nehmen.

Gemüseanbau im Freiland

Das Gemüse

Unser Gemüse wird auf 3ha Freiland, sowie 1000qm im Glasgewächshaus angebaut. Das ist eine Vielfalt aus ca. 50 verschiedenen Gemüsearten mit ca. 200 verschiedenen Sorten..

Die Grundlage ist unser hervorragender Boden, mit sandigem Lehm. Neben der besonderen Sortenauswahl des Gemüses ist es uns vor allem ein Anliegen, die Fruchtbarkeit des Bodens zu verbessern. Nur so kann gesundes Gemüse produziert werden. Nebenbei wird dadurch auch das Klima positiv beeinflusst. 

Um dem Boden Gutes zu tun, setzen wir verschiedene Arbeitsweisen und Verfahren ein. So benutzen wir zum Beispiel Kleegras um den Boden abzudecken. Das „Mulchen“ des Bodens führt dazu, dass das Unkraut unterdrückt und weniger Wasser verdunstet wird. Zusätzlich wird durch die Einfuhr organischer Masse der Boden mit Nährstoffen versorgt. Der Unterschied zu einem nicht abgedecketen Boden ist immens! Nach einer Weile kann man sehen, wie Tomaten und Gurken ihre Wurzeln in das Mulchmaterial „stecken“, um umgesetzte Nährstoffe abzuholen. Die Bodenqualität verbessert sich ebenfalls merklich.

Um den Hofkreislauf geschlossen zu halten, verzichten wir auf die Düngung mit organischem Handelsdünger, wie z.B. Hornspänen. Oft hat man noch nicht einmal einen Hinweis, von wo genau diese Düngemittel abstammen. Als Ersatz dienen Ackerbohnen, die wir auf unseren Flächen kultivieren können. Wir nehmen dabei in Kauf, dass die Düngewirkung nicht die gleiche Stärke hat. Der beste Nebeneffekt hierbei ist der bessere Geschmack!

Ein gesunder Boden ist unsere Existenzgrundlage. Für uns ist es selbstverständlich, dass der niemals brach liegen darf. Damit reduzieren die bodenzerstörerische Erosion auf ein Minimum. Wenn also keine Gemüsekultur auf dem Acker steht, gibt es mehrjährige Gründüngungen, und Zwischenfrüchte, die den Boden auf dem Wünnerhof fixieren und die lebendige Qualität steigern.

Durch die  genannten Beispiele, aber auch viele weitere Praktiken können wir euch unser schmackhaftes und gesundes Gemüse mit gutem Gewissen anbieten.

Martins Hühner

Wir halten 221 Legehennen und 4 Hähne, die in unserem Hühnermobil leben.

Rund um das Mobil befindet ein mehrere hundert Quadratmeter großer Freilauf, in dem die Tiere nach Herzenslust, scharren, staubbaden und laufen können.

Zusätzlich zum Alleinfutter, finden die Hühner hier eine wichtige Ergänzung an Grünfutter, aber auch tierischer Nahrung, in Form von Würmern und Insekten. Kurz: das natürliche Futtersuchverhalten wird ermöglicht. Langfristig möchten wir den größtmöglichen Teil der Fütterung aus dem Hofkreislauf generieren.

Alle 14 Tage wird der Stall umgestellt und der Freilauf neu darum eingefriedet. Dieses Vorgehen hat gegenüber einem Feststall den Vorteil der gleichmäßigen Beweidung der Flächen und der gleichmäßigen Düngerverteilung über den Kot der Tiere. Außerdem verringert sich der Krankheitsdruck.

Um Verlusten durch den Habicht vorzubeugen, die uns in der Vergangenheit doch sehr gebeutelt haben, halten wir Ziegen zusammen mit den Hühnern. Das unstete Bewegungsmuster der Ziegen irritiert den Habicht, da er es nicht einschätzen kann. Wie auch immer – es wirkt! So bereichern Hilde, Trude und das Ziegenlamm Isolde unseren Hühnerpark.

Unsere Hühner und Hähne leben im Freiland

Tims Schafe

Seit 2019 lebt unsere „Coburger Fuchs“-Schafherde auf dem Wünnerhof. Betreut werden sie von Tim unserem Gemüsegesellen.

Die „Füchse“ sind eine alte, robuste Landrasse.
Die feine Wolle eignet sich gut zum Filzen und Weben. Das Fleisch der Lämmer ist unter Feinschmeckern beliebt.

Nebenbei haben sie auch gute Eigenschaften als „Rasenmäher“ für Flächen, die maschinell nicht gut zu erreichen sind.

Die Nachzucht vom Marienhof

Im Winter beherbergt der Wünnerhof die Kälber von dem Marienhof.

Es ist immer schön, wenn man vor die Türe tritt und aus dem schönen mit Holz gebauten Stall ein dumpfes Muuh herübertönt. Der Mist, den die Tiere über den Winter erzeugen, ist wertvoller  Kompost für unsere Gemüsekulturen.

Unsere Biokiste heißt Felderkiste

Mit der Felderkiste bringen wir unsere hofeigenen Produkte in die Region.

Die Biokiste für das Gemüseabo von Wünnerhof und Gut Marienhof, wird von hier aus organisiert. Neben den eigenen Produkten bieten wir Lebensmittel von regionalen Partnern an, die unseren Anspruch an eine gesunde, regionale Versorgung teilen.

Auf dem Wünnerhof findet Ihr unseren charmanten kleinen Hofladen. Donnerstags und Samstags könnt Ihr hier erntefrisches Gemüse einkaufen. Das Cafè lädt ein zum Verweilen bei Kuchen und kleinen Köstlichkeiten aus eigenem Anbau.

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Wünnerhof
Felderbachstraße 32
45529 Hattingen

  • 02052-839 56 01

Gut Marienhof
Felderbachstraße 60
45529 Hattingen